Beschussanlage und Munitionsdepot

Durch einen engen Schluf gleiten wir in ein großes Stollensystem mit mehreren Bereichen.

Dunkelheit umgibt uns … es wird feucht.

Wir ziehen uns unsere Wathosen über und weiter geht's.

 

Angelegt wurde dieser weiträumige Stollen ursprünglich für den öffentlichen Luftschutz.

Zusätzlich wurde ein unterirdisches Krankenhaus geplant.

Bis zu dessen Fertigstellung improvisierte man in einem OP-Bereich, der in Seitenstollen eingerichtet wurde.

Bevor der als Krankenhaus gedachte unterirdische Neubau fertiggestellt wurde, ging den Bauarbeitern der Krieg aus …

Viele Stollengänge befinden sich deshalb im Rohbaustadium und entwickeln ungestört ihre nett anzusehenden Tropfsteingalerien.

 

In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, in Zeiten des Kalten Krieges, wurde der vordere Luftschutzbereich zu einer unterirdischen Prüf- und Beschussanlage für Panzerstahlplatten umgebaut. Hier wurden diese dicken Platten auf ihre Qualität geprüft und dazu mit großkalibrigen Projektilen beschossen. Die Beschussanlage weist eine Länge von 100 Metern auf.

 

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